Terror
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Terror
von Ferdinand von Schirach
Burgfestspiele Mayen
Bühne Steven Koop
Kostüme Gabriele Kortmann
"Wuchtige Schauspielkunst: Die Inszenierung von „Terror“ in Mayen ist eindringlich. (...) Die Burgfestspiele Mayen mimen eine Gerichtsverhandlung. Sechs Akteure, fünf Stühle, ein Stehpult: Mehr braucht es nicht, um mit dem Schauspiel „Terror“ das Publikum in Hochspannung zu versetzen. (...) Die positive Reaktion des Premierenpublikums darauf belegt dreierlei. Erstens: Die angesprochenen Fragen zu Moral, Recht, Schuld berühren uns alle. Zweitens: Das auf Bühne und Leinwand klassische Format der Gerichtsverhandlung ohne Action kann auch heutige Zuseher packen. Drittens: Intensive Schauspielkunst ist mit sparsamstem Gestus möglich, so er – wie hier reihum – mit sinnfälliger Genauigkeit gesetzt wird. (...) „Terror“ provoziert tiefes Nachdenken über unser Rechtsempfinden; jenseits des konstruierten Falles auch darüber, wie stark der Staat Individualrechte einschränken darf zugunsten der Gemeinschaftssicherheit. Die zurückhaltende Ernsthaftigkeit von Ris‘ Inszenierung befördert diese Qualität erheblich."RHEIN ZEITUNG vom 11. Juni 2018"Die Zuschauer in Mayen sind begeistert! Spannende Unterhaltung mit aktuellem Bezug und Tiefgang, sagen die Zuschauer. Das macht auch dem Intendant der Mayener Burgfestspiele, Daniel Ris, Mut: So schwere Kost im Freilichttheater zu spielen, ist durchaus ein Experiment."SWR aktuellDas Gerichtsschauspiel „Terror“ ist nicht das typische Freilichttheater-Stück für laue Sommerabende. Oder doch? In Mayen kam das Stück bei den ersten Vorstellungen hervorragend an. Denn es entwickelt einen unglaublichen Sog und ist spannend vom Anfang bis zum Ende. (...) Mein Fazit: Karten kaufen, reingehen, anschauen, sich Gedanken machen, sich eine Meinung bilden, eine Entscheidung fällen, und mal wieder mit Freunden, Verwandten und Bekannten oder Wildfremden in der Pause nach Herzenslust diskutieren.www.meineeifel.de